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Ehrlichkeits-Rechner

Echte-Baukosten-Rechner: Was Ihr Haus am Ende tatsächlich kostet

Der Katalogpreis lockt, der Endpreis sagt die Wahrheit. Dieser Rechner rechnet ehrlich zusammen: von der Bodenplatte über die Baunebenkosten bis zu Küche, Außenanlagen und regionalen Aufschlägen. Sie erkennen sofort, wie groß die Lücke zwischen Prospekt und Realität tatsächlich ist.

Ihre Eingaben

100.000 €600.000 €

6,5 % bezogen auf den GrundstückspreisIn Nordrhein-Westfalen beträgt der Grunderwerbsteuersatz 6,5 %. Grundlage: Landesgesetze der Bundesländer, Stand 2026.

Einzelpositionen (Ihre Angaben)

Bauzeit, Finanzierung & Reserve

Mit „Annahme“ markierte Richtwerte entstammen dem Echte-Baukosten-Rechner (Stand 2026). Positionen mit „Ihre Angabe“ beginnen bei 0 € – hinterlegen Sie hier Ihre eigenen Werte.

Erwartete Gesamtkosten Schätzung

501.014 €

realistische Spanne 460.933 € – 561.136 €Schätzung: Spanne −8 % / +12 % um den berechneten Wert. Der reale Preis richtet sich nach Grundstück, Baugrund, Ausstattung, Anbieter und Eigenleistung. Datenstand 2026.

Hauspreis (Katalog, Fundament, Regionalzuschlag)372.000 €
Baunebenkosten55.800 €
Ausbau & Technik18.000 €
Außenanlagen22.000 €
Finanzierungskosten9.356 €
Reserve23.858 €

Die größten Kostentreiber

  1. 1. Hauspreis (Katalog, Fundament, Regionalzuschlag)372.000 €
  2. 2. Baunebenkosten55.800 €
  3. 3. Reserve23.858 €

Nicht einberechnet

  • • Grundstückspreis (nicht angegeben / 0 €)
  • • Notar & Grundbuch (nicht angegeben / 0 €)
  • • Maklerprovision (nicht angegeben / 0 €)
  • • Erschließung (nicht angegeben / 0 €)
  • • Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Abwasser) (nicht angegeben / 0 €)
  • • Baustelleneinrichtung (Bauwasser, Baustrom) (nicht angegeben / 0 €)
  • • Architekt, Vermessung, Statik (nicht angegeben / 0 €)
  • • Bodenklasse / Hanglage / Erdarbeiten (nicht angegeben / 0 €)
  • • Wärmepumpe (nicht angegeben / 0 €)
  • • PV-Anlage & Speicher (nicht angegeben / 0 €)
  • • Malerarbeiten (nicht angegeben / 0 €)
  • • Bodenbeläge (nicht angegeben / 0 €)
  • • Garage / Carport (nicht angegeben / 0 €)
  • • Eine mögliche KfW-Förderung (Tilgungszuschuss) verringert den Eigenkapitalbedarf – in dieser Rechnung nicht berücksichtigt.

* Alle Werte sind Schätzungen auf Basis marktüblicher Durchschnittswerte (Stand 2026). Sie ersetzen kein persönliches Angebot. Zu jeder Position finden Sie in den Eingabefeldern eine Annahme/Quelle als Tooltip.

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Weshalb der Katalogpreis fast nie dem Endpreis entspricht

Kaum eine Zahl beim Hausbau ist so verlockend – und so trügerisch – wie der Katalogpreis eines Fertighauses. Er steht groß im Prospekt, prangt auf den Preistafeln der Musterhausparks und wird in Anzeigen als der Preis präsentiert. Doch was dieser Betrag wirklich umfasst, liest kaum jemand im Kleingedruckten: Gemeint ist in aller Regel das aufgestellte Haus „ab Oberkante Bodenplatte“ in der beworbenen Ausbaustufe. Alles, was einen Hauskörper zu einem bewohnbaren Zuhause macht, fehlt darin. Genau hier setzt die böse Überraschung für viele Bauherren ein – und genau diese Lücke legt unser Ehrlichkeits-Rechner offen.

Die erste große Position, die im Katalogpreis fehlt, ist das Fundament. Ob Bodenplatte oder Vollkeller – die Entscheidung macht rasch einen Unterschied von mehreren zehntausend Euro aus. Erdarbeiten, Bodengutachten, Abdichtung und Frostschürze müssen bezahlt werden, ehe das Haus überhaupt angeliefert wird. Ein Keller schafft wertvolle Nutzfläche, kostet aber leicht das Dreifache einer Bodenplatte. Wer hier zu optimistisch rechnet, reißt schon vor dem Richtfest ein Loch ins Budget.

Der zweite große Brocken sind die Baunebenkosten. Etwa 15 Prozent der reinen Bausumme sollten Sie dafür einplanen, im ungünstigen Fall bis zu 20 Prozent. Dazu gehören Baugenehmigung und Prüfstatik, Vermessung und Bodengutachten, die Erschließung und die Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser und Telekommunikation, dazu Bauwasser, Baustrom, Bauversicherungen und die Bauabnahme. Diese Punkte wirken wie Formalitäten, addieren sich jedoch zu fünfstelligen Beträgen. Eine ausführliche Aufstellung finden Sie in unserem Ratgeber zu den Baunebenkosten.

Ausbauhaus, Küche und Garten: die heimlichen Budgetfresser

Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, drückt den Katalogpreis gezielt – und übernimmt im Gegenzug einen Teil des Innenausbaus selbst. Das ist ein legitimer und häufig cleverer Weg zum Sparen. Doch „Ausbauhaus“ bedeutet eben nicht „bezugsfertig“: Malerarbeiten, Bodenbeläge, teils Innentüren und die sanitäre Feinmontage stehen noch aus. Selbst wer viel in Eigenleistung erbringt, zahlt Material und Werkzeug und steckt erhebliche Zeit hinein. Für diese Gewerke veranschlagt unser Rechner beim Ausbauhaus daher einen realistischen Zusatzposten – gerade hier unterschätzen Bauherren ihr Budget besonders oft.

Zwei weitere Posten fehlen im Prospekt fast immer, sind aber unverzichtbar: die Küche und die Außenanlagen. Eine Einbauküche in solider Qualität kostet schnell 15.000 bis 20.000 Euro, nach oben bleibt die Grenze offen. Auch die Außenanlagen – Zufahrt, Terrasse, Zaun, Carport-Vorbereitung und Bepflanzung – schlagen mit einem fünfstelligen Betrag zu Buche. Wer diese Positionen bei der Planung übergeht, steht am Ende vor einem fertigen Haus, aber mit aufgebrauchtem Budget und unfertigem Grundstück.

Region und Grundstück: die entscheidenden Stellschrauben

Schließlich bestimmt die Region die Höhe der Handwerkerlöhne und damit den Endpreis. Im Süden Deutschlands, vor allem rund um München und Stuttgart, liegen die Baukosten deutlich über dem Bundesschnitt, während in weiten Teilen Ostdeutschlands günstiger gebaut wird. Diesen Effekt berücksichtigt unser Rechner über einen regionalen Auf- oder Abschlag. Und nicht zu vergessen: Fehlt Ihnen noch ein Baugrundstück, kommt dieser – je nach Lage – größte Einzelposten samt Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch obendrauf. Wer all diese Faktoren ehrlich zusammenzählt, geht mit einem belastbaren Budget ins Bankgespräch. Eine komplette Gesamtkalkulation samt Reserve liefert Ihnen ergänzend unser Fertighaus-Kostenrechner. Die offiziellen Baupreisindizes stellt das Statistische Bundesamt bereit.

Oft gestellte Fragen zum Ehrlichkeits-Rechner

Die wichtigsten Antworten zum Unterschied zwischen Katalogpreis und realem Endpreis eines Fertighauses 2026.

Warum liegt der Endpreis so weit über dem Katalogpreis?
Der Katalogpreis eines Fertighauses meint fast immer nur das aufgestellte Haus „ab Oberkante Bodenplatte“ – also den bloßen Hauskörper in der beworbenen Ausbaustufe. Was ein Haus erst bewohnbar macht, fehlt darin: Erdarbeiten und Bodenplatte oder Keller, die Baunebenkosten für Baugenehmigung, Statik, Vermessung, Hausanschlüsse und Bauversicherungen sowie Außenanlagen, Küche und – beim Ausbauhaus – der gesamte Innenausbau. In Summe kommen realistisch 25 bis 45 Prozent auf den Katalogpreis hinzu. Genau diese Lücke deckt der Ehrlichkeits-Rechner auf.
Wie hoch sind die Baunebenkosten wirklich?
Als Faustregel dienen etwa 15 Prozent der reinen Bausumme, in der Praxis liegt der Wert zwischen 12 und 20 Prozent. Dazu zählen unter anderem Baugenehmigung und Prüfstatik, Vermessung und Bodengutachten, Erschließung und Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser und Telekommunikation, Bauwasser und Baustrom, Bauversicherungen sowie die Bauabnahme. Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch entstehen zusätzlich beim Grundstückskauf und sind hier nicht enthalten, sofern Sie bereits ein Grundstück haben. Einzelheiten finden Sie in unserem Ratgeber zu den Baunebenkosten.
Was ändert sich beim Ausbauhaus gegenüber schlüsselfertig?
Beim Ausbauhaus erledigen Sie einen Teil des Innenausbaus selbst – der Katalogpreis fällt daher niedriger aus, das Haus ist aber noch nicht bezugsfertig. Offene Gewerke wie Malerarbeiten, Bodenbeläge, teils Innentüren und die sanitäre Feinmontage müssen Sie einkalkulieren. Dafür veranschlagt der Rechner einen zusätzlichen Posten, denn genau hier verschätzen sich viele Bauherren beim Budget. Wer alles in Eigenleistung erbringt, spart Lohnkosten – Material, Werkzeug und die eigene Zeit bleiben dennoch ein echter Aufwand.
Warum spielt die Region eine Rolle beim Endpreis?
Handwerkerlöhne, Erdaushub, Entsorgung und die Auslastung der Baufirmen fallen regional sehr unterschiedlich aus. Im Süden Deutschlands – besonders im Großraum München und Stuttgart – liegen die Baukosten deutlich über dem Bundesschnitt, während in Ostdeutschland abseits der Ballungsräume oft günstiger gebaut wird. Diese Unterschiede berücksichtigt der Rechner über einen regionalen Auf- oder Abschlag. Für eine belastbare Zahl bleibt am Ende jedoch nur der konkrete Vergleich mehrerer Angebote aus Ihrer Region.
Ist das Grundstück im Endpreis enthalten?
Nein. Der Rechner erfasst allein die reine Bau- und Fertigstellungssumme. Haben Sie noch kein Grundstück, weist das Tool zusätzlich darauf hin, dass Baugrundstück samt Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch hinzukommen – je nach Lage der mit Abstand größte Einzelposten. Die aktuellen Baulandpreise reichen 2026 von unter 100 Euro pro Quadratmeter auf dem Land bis über 2.000 Euro in gefragten Städten.
Wie genau ist der Ehrlichkeits-Rechner?
Er nennt eine realistische Spanne statt einer vorgetäuschten Genauigkeit. Sämtliche Zuschläge basieren auf marktüblichen Durchschnittswerten für 2026 aus der Auswertung geprüfter Hersteller. Ihr tatsächlicher Endpreis richtet sich nach Grundstück, Bodenverhältnissen, Ausstattung, gewähltem Anbieter und Ihrer Eigenleistung. Verstehen Sie das Ergebnis als ehrliche Budget-Untergrenze – und holen Sie danach konkrete Angebote ein, um die Spanne einzugrenzen.
TÜV Rheinland ZERTIFIZIERT – geprüfte Qualifikation, ID 0000038136

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